Paul Graham


Paul Grahams "Arbeit basiert auf der Tradition der sozialen Dokumentarfotografie. In den 1970er Jahren erweitert er diese Auffassung mit dem Einsatz ästhetischer Mittel und etabliert die Farbe als neues Ausdrucksmittel für die sozialdokumentarische Fotografie." Soweit aus dem kleinen Heft zur Ausstellung.

Mir gefielen vor allem die Fotos, die echte Lebenssituationen zeigen. Die Warteräume von Kliniken, überfüllte Wartezimmer lösen automatisch das Aha-Erleben aus. Das ist wie Einblicke in die Geschichte - oder das eigene Leben. Insofern waren für mich viele Fotos sehr spannend und interessant. Das Museum Folkwang in Essen bietet dazu eine spezielle Atmosphäre. Man hat immer den Eindruck sehr weit weg zu sein. Das liegt wohl an dem hohen Hallencharakter. Es bewahrheitet sich auch dieses Mal, dass jeder seinen Blick auf die Welt hat.